country
Sierra Leone
Von Palmwein-Gitarre und Milo Jazz zu Bubu, Kondi und Krio-Pop
Top 10 Hitliste
Die prägenden Tracks dieser Region
Let Me Love You
Bunny MackBunny Mack was born in Freetown and started out singing with local bands, including Soundcasters '66, who moved to the United Kingdom and released their first single there in 1967. He built his solo career in London with the Sierra Leonean producer Akie Deen. Let Me Love You, released on the Rokel label in 1979, mixed disco and calypso into a dance-floor hit that earned him a gold disc. The song has been remixed and reissued many times since, and he died in London in 2015.
Die Musik Sierra Leones reicht von der Palmwein-Gitarre und den Maringa-Liedern der Krio-Gemeinschaft Freetowns bis zu dem Krio-Pop und Rap, der die Stadt heute erfüllt. Ebenezer Calendar und S. E. Rogie prägten den frühen Klang, Dr. Oloh machte aus Gumbay den Milo Jazz, und Bands wie Geraldo Pino & The Heartbeats und Sabanoh 75 brachten Funk auf die Tanzflächen Westafrikas. Nach dem Bürgerkrieg folgten Sierra Leone's Refugee All Stars, Janka Nabays elektrifizierter Bubu und die Daumenklavier-Grooves der Kondi Band. Emmerson, Kao Denero, Drizilik und eine neue Generation führen heute eine Szene an, die mit einer weit verstreuten Diaspora verbunden ist.
Häufig gestellte Fragen
Wofür ist die Musik Sierra Leones bekannt?+
Sierra Leone ist bekannt für Palmwein-Gitarrenmusik und die Krio-Lieder Freetowns, die S. E. Rogie in die Welt trug; sein My Lovely Elizabeth wurde zu einem westafrikanischen Klassiker. In den 1970er Jahren spielten Bands wie Geraldo Pino & The Heartbeats kraftvollen Afro-Funk, und nach dem Bürgerkrieg erreichten Sierra Leone's Refugee All Stars, Janka Nabays elektrifizierter Bubu und die Daumenklavier-Grooves der Kondi Band ein internationales Publikum. Heute prägen Krio-Pop- und Salone-Hip-Hop-Künstler wie Emmerson, Kao Denero und Drizilik die lokale Szene.
Wer war S. E. Rogie?+
S. E. Rogie war ein Palmwein-Gitarrist, 1926 im Distrikt Pujehun geboren, der auf Krio, Mende, Temne und Englisch sang. Seine Single My Lovely Elizabeth von 1961 verbreitete seinen sanften Fingerpicking-Stil in ganz Westafrika. Ab 1973 lebte er in der San Francisco Bay Area und zog 1988 nach England, wo Real World Records 1994 sein Album Dead Men Don't Smoke Marijuana veröffentlichte, kurz bevor er im Juli desselben Jahres in London starb.
Wer sind Sierra Leone's Refugee All Stars?+
Sierra Leone's Refugee All Stars gründeten sich 2002 in Flüchtlingslagern in Guinea, wohin Musiker wie Reuben Koroma, Grace Koroma und der Gitarrist Francis Langba vor dem Bürgerkrieg geflohen waren. Ihre Musik beruht auf Reggae, greift aber ältere Rhythmen Sierra Leones wie Baskeda, Gumbe und Palmwein-Gitarre auf. Ein Dokumentarfilm erzählte 2005 ihre Geschichte, 2006 folgte das Debütalbum Living Like a Refugee.
Was ist Bubu-Musik?+
Bubu ist die Prozessionsmusik der Temne im Norden Sierra Leones, gespielt von Gruppen, die ineinandergreifende Stimmen auf Bambus- und Metallrohren blasen, zuerst bei Zeremonien der Temne und später bei Prozessionen im Ramadan. Janka Nabay nahm in den 1990er Jahren in Freetown elektrische Versionen auf und veröffentlichte nach seinem Umzug in die USA mit der Bubu Gang die Alben En Yay Sah und Build Music bei Luaka Bop. Er starb 2018 in Sierra Leone.
Was ist das Kondi?+
Das Kondi ist ein Daumenklavier, das in ganz Sierra Leone gespielt wird. Sorie Kondi, ein blinder Straßenmusiker aus Freetown, wurde zu seinem bekanntesten Spieler, nachdem der Produzent Chief Boima ein Video seines Liedes Without Money, No Family entdeckt hatte. Mit dem Londoner Produzenten Will LV gründeten sie die Kondi Band, deren Alben Salone (2017) und We Famous (2021) Kondi-Spiel mit elektronischer Tanzmusik verbinden.
Quellen & Referenzen
- 1West African Pop Roots — John Collins, 1992Buch
- 2Janka Nabay: The King of Bubu Music — NPR, 2012
- 3Bubu Music Pioneer Janka Nabay Dies at 54 — Billboard, 2018
- 4Janka Nabay: The Bubu King Returns Home — Afropop Worldwide,
- 5Sierra Leone's Refugee All Stars — Cumbancha,
- 6Music of Sierra Leone — Wikipedia contributors, 2026
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Über diesen Artikel
This page is based on documented music history, artist biographies, reissue-label research, and cross-referenced sources from music journalism. Every linked recording was checked against the uploading channel and confirmed playable before publication. Artists whose careers developed abroad are identified as diaspora connections, and guest performers are credited on their tracks rather than listed as Sierra Leonean artists.
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