Viljen Er Styrke

Rasmus Lyberth

Die Geschichte hinter dem Song

Rasmus Lyberth wurde 1951 in Maniitsoq geboren und wuchs in Nuuk auf, als Sohn des Lehrers und Schriftstellers Erik Lyberth. Schon mit zwölf trat er auf und spielte Gitarre. Ein paar Jahre später fuhr er zur See, und auf einer dieser Fahrten, so wird es erzählt, beschloss er, auf die Musik zu setzen. 1969 begann er, in Kopenhagener Kneipen zu singen, und wurde bald für seine gefühlvollen Lieder über das Grönland bekannt, das er kannte und liebte. Ein Fernsehauftritt 1973 brachte ihm einen Vertrag beim dänischen Label Demos ein, und 1974 erschien sein erstes Album, Erningaa. Dessen Erfolg ebnete den Weg für das zweite, das 1978 unter dem grönländischen Titel Piumassuseq nukiuvoq herauskam, auf Dänisch Viljen er styrke: „Der Wille ist Stärke“. Im selben Jahr erhielt er den PH-Preis. 1979 trat er beim dänischen Melodi Grand Prix an und sang sein Lied auf Grönländisch. Er wurde Elfter von siebzehn. Nach dem zweiten Album zog er sich lange aus dem Studio zurück, ließ sich am Tuukaq-Theater zum Schauspieler ausbilden und arbeitete als Flugzeugmechaniker, bis er 1988 Berufsmusiker wurde. Seit den 1970er-Jahren gehört er zu den beliebtesten Künstlern der grönländischen Musikszene und hat grönländischer Musik weit über die Insel hinaus Gehör verschafft, obwohl er meist in seiner Muttersprache singt. Der Albumtitel ist mit der Zeit fast zum Motto seiner Laufbahn geworden: ein Sänger, der seiner eigenen Sprache treu blieb und erlebte, dass das Publikum zu ihm kam.

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